Der Prozess hat etwa drei Wochen gedauert und bestand aus einigen Telefongesprächen (mit dem Personalmanager und dessen Vorgesetztem), einem „Test”, von zu Hause aus absolviert (habe das Resultat gemailt) und einem Interview vor Ort (sie haben mich aus den USA in die Schweiz eingeflogen). Die Gespräche vor Ort dauerten den ganzen Tag. Man wird von zwei Personen gleichzeitig interviewt, für jeweils 45 Minuten, dann eine kurze Pause und weiter zum nächsten 2:1-Interview.
Nach einem ganzen solchen Tag (ohne Rücksicht auf Jetlag oder meine Einreise aus dem Ausland!) war ich vollkommen übermüdet.
Ich habe mich auch bei Google vorgestellt. Der Vorgang bei Adobe war in vielerlei Hinsicht ähnlich, aber viel gediegener in der Hinsicht, dass mir keine absichtlichen Rätsel- oder Trickfragen gestellt wurden, um mich zu verwirren. Die Fragen bei Adobe waren 100 % angemessen. (Google lässt seine Manager bis zu einem gewissen Grad „improvisieren”. Falls Sie an jemand Sadistischen geraten, sind Sie geliefert.) Vergessen Sie aber nicht, dass meine Interviews in Basel stattfanden. Die Basler Gruppe ist ein bisschen anders als die US- oder Ottawa-Gruppen. Die Schweizer sind immer höflich bis zum Äußersten. Ich weiß nicht, ob der Prozess in den USA genauso würdevoll verläuft wie derjenige der Basler Gruppe.