Ich habe mich online für die Stelle beworben. Zwei Wochen später bekam ich eine E-Mail von einem internen Recruiter, der mir ein paar Fragen stellte:
- An was für einem Betriebspraktikum würden Sie gern mitarbeiten?
- Was sind Ihre größte Stärken?
- Wie viel Zeit verbringen Sie regelmäßig mit Programmieren und was ist Ihre liebste Programmiersprache?
- Wann wären Sie dafür frei, mit einem Betriebspraktikum zu beginnen und für wie lange?
- Verlangt Ihre Universität ein Betriebspraktikum zum Abschluss Ihres Studiums?
- Was für außerberufliche Interessen haben Sie?
Ich habe die Fragen beantwortet und bekam daraufhin eine weitere E-Mail, in der Sie mich baten, mich in Algorithmen und Datenstrukturen selbst zu bewerten. Eine Woche später bekam ich einen Termin für ein Telefoninterview in der darauf folgenden Woche. Es wurde mir empfohlen, mich mit Google und deren Produkten vertraut zu machen.
Das Telefoninterview war ein komplettes Vorstellungsgespräch. Es wurde auf Englisch geführt und dauerte etwa 45 Minuten. Während des Gesprächs teilte der Interviewer ein Google Docs Dokument mit mir, anhand dessen ich ein paar Programmieraufgaben durchführen sollte.
Die Tests aus dem Telefoninterview:
* Grundlegende Informatikkonzepte
- Problemlösung, analytische/entwicklerische Fähigkeiten, technische Kompetenz
* Programmieraufgaben. Der Interviewer fordert Sie möglicherweise auf, in Ihrer bevorzugten Sprache anstatt in Pseudo-Programmiersprache zu programmieren.
* Logikprobleme und Algorithmen
- Sie wollen herausfinden, ob Sie in der Lage sind, komplexe Algorithmen zu entwickeln.
- Sie sollten das mit Ihrer Antwort vermitteln, indem Sie Ihre Logik erklären
* Systementwicklung
Sie sollten in der Lage sein, zu erklären, wie Sie auf Ihre Lösung gekommen sind - das hilft dem Interviewer, Ihrem Denkprozess zu folgen.
Der Interviewer bat mich, über meine Projekte an der Universität zu sprechen. Dann beschrieb er ein Problem und bat mich, einen Code in C++ zu schreiben (weil ich C++ als meine bevorzugte Programmiersprache angegeben hatte), um es zu lösen. Ich habe bei den Rahmenbedingungen ein paar Fehler gemacht. Der Interviewer hat sie entdeckt und mich gebeten, zu überprüfen, ob Fehler in meinem Code sind. Ich habe sie dann auch bemerkt und korrigiert. Dann wurde ich zur Zeitkomplexität meiner Lösung befragt und wie man sie verbessern könne. Das habe ich nicht geschafft. Dann fragte er mich, ob ich noch Fragen an ihn hätte.
Ein paar Wochen später bekam ich eine E-mail, dass meine Qualifikationen für die Stelle nicht geeignet sind.